Allgemein

Ein Laufwasserkraftwerk mit einer Tunnellänge von über 20 km und im Gebirge errichtet, stellt für alle Projektbeteiligten eine Herausforderung dar. Umso mehr sind wir stolz auch Teil eines solchen Projektes gewesen sein zu dürfen. Die Planungen für ein solches Kraftwerk gehen bis in die 1950er Jahre zurück und nach dem Baubeginn 2014 erfolgt nunmehr im Laufe des Jahres 2022 die Eröffnung.

Wir konnten unsere Mandanten insbesondere bei folgenden Fragestellungen unterstützen:

Vertragsauflösung
Es erfolgte während der Bauphase eine einvernehmliche Vertragsauflösung mit dem Hauptauftragnehmer des Tunnelbauloses, wobei wir hier die Auflösungsvereinbarung erstellt haben und ebenso die Übergabe an den Nachfolgeunternehmer begleitet haben, der in Form eines Allianzvertrages die Bauarbeiten fortführte. Es war hier die Übergabe der Tunnelbohrmaschinen ebenso eine Herausforderung, wie die gesamte Baustellenlogistik.

Positive Prüfung durch den Rechnungshof
Es erfolgte ein nachprüfende Kontrolle der Vertragsauflösung, die vom österreichischen Rechnungshof als positiv beurteilt wurde.

Begleitung des Tunnelbohrmaschinenherstellers bei der Auseinandersetzung
Im Zuge dessen konnten wir einen der weltgrößten Tunnelbohrmaschinenhersteller bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Besteller der Maschinen mit einem Streitwert von ca. Euro 12. Mio vor dem Landesgericht Innsbruck vertreten. Die Angelegenheit konnte durch einen Vergleich für unsere Mandantin positiv erledigt werden. Dabei war auch immer die Einbeziehung des Mutterkonzerns in den USA wesentlich und konnte der Vergleich erst nach Erstattung eines Gutachtens, des Ersturteils und Schriftsätzen von insgesamt mehreren tausend Seiten erreicht werden.